Ein Lymphödem ist kein „gestautes Wasser“, sondern ein sichtbares Zeichen einer inneren Dysbalance – häufig ausgelöst durch Operationen, Fehlbildungen im Lymphsystem, Bestrahlung, Narbengewebe und Verwachsungen.
Doch es gibt weitere Faktoren, die Schwellungen verstärken können: stille Entzündungen, Mikronährstoffmängel, ein belasteter Darm, hormonelle Dysbalancen, ein überreiztes Nervensystem sowie Stoffwechselgifte, die sich im Bindegewebe oder in den Mitochondrien einlagern. Viele dieser Ursachen bleiben unentdeckt – können aber Lymphstau, Schmerzen und Erschöpfung massiv beeinflussen.
Ein gestörter Darm wirkt sich nicht nur auf die Verdauung aus, sondern auf die Lymphe, die Psyche und den gesamten Stoffwechsel – und kann das Lymphödem zusätzlich verstärken.
Solange diese Ursachen unbehandelt bleiben, wirken Kompression und Lymphdrainage nur an der Oberfläche. Die innere Dysbalance bleibt bestehen – und dein Wohlbefinden ebenso.